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Internationale Messe am 11.2.2013

Predigt von Bischof Brouwet von Tarbes und Lourdes am 11.2.13 (Auszug)

Heute ist der Welttag der Kranken. Wir vertrauen in dieser Messe dem Herrn alle Kranken an: jene, die heute in dieser Basilika sind, jene die wir kennen, die Kranken unserer Familien, unserer Viertel, der Krankenhäuser und der Kliniken unserer Regionen, die Kranken, die heute mit uns über das Radio, das Fernsehen oder das Internet verbunden sind. Aber wir bitten die Kranken auch um ihr Gebet, weil wir wissen, dass Gott ein offenes Ohr dafür hat.
Ich lade die Kranken ein, nach Lourdes zu kommen und all jene, die sie begleiten. Hier stehen die Kranken und Behinderten an erster Stelle. Nicht nur, weil alles verwirklicht wird, um sie unter guten Bedingungen empfangen zu können, sondern insbesondere, weil sie in den Augen aller Pilger lebendige Zeugen des Glaubens und der Hoffnung im Herrn sind. In Lourdes drängen uns die Kranken und Behinderten zur Umkehr. Wenn wir einige Tage mit ihnen verbringen, werden unser Herz verwandelt und unsere Werte hinterfragt. Wir finden bei ihnen die Freude des Dienstes, die geduldige Verfügbarkeit, das Vertrauen auf Christus, den Geist der Kindschaft, und die Bedeutung einer Geste der Freundschaft, eines Lächelns und einer gemeinsamen Zeit der Stille. Mit ihnen erspüren wir unsere christliche Berufung, unser Dasein für die Welt, Hoffnung gegen jede Hoffnung, um der Welt das Heil zu bringen, das von Gott kommt, unter dem Blick von Maria und von Bernadette.

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