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Die eucharistische Anbetung

Pèlerins en prière devant le Saint-Sacrement, dans la basilique Saint-Pie X

Die Anbetung ist ein Lob- und Dankgebet für die Güte Gottes, die wir erfahren dürfen.

In der Wallfahrtsstätte besteht täglich Gelegenheit zur eucharistischen Anbetung. Orte und Zeiten können Sie dem Wallfahrtsprogramm entnehmen.

 


Im Katechismus der Katholischen Kirche heißt es zur Anbetung:
„Anbetung ist die erste Haltung des Menschen, der sich vor seinem Schöpfer als Geschöpf erkennt. Sie verherrlicht die Größe des Herrn, der uns geschaffen hat [Vgl. Ps 95,1—6], und die Allmacht des Retters, der uns vom Bösen befreit. In der Anbetung wirft sich der Geist vor dem „König der Herrlichkeit" (Ps 24,9—10) nieder und schweigt ehrfürchtig vor dem „je größeren Gott" (Augustinus, Psal. 62,16). Die Anbetung des dreimal heiligen und über alles zu liebenden Gottes erfüllt uns mit Demut und gibt unserem Bitten Zuversicht.“

Am 15. September 2008 nahm Papst Benedikt XVI. an der eucharistischen Anbetung in Lourdes teil. Dabei sagte er in seiner Ansprache: «Die Eucharistie ist ebenso der zukünftige Jesus Christus, der kommen wird. Wenn wir die heilige Hostie betrachten, seinen verherrlichten Leib, der verklärt und auferstanden ist, dann betrachten wir das, was wir in der Ewigkeit schauen werden. Darin werden wir die ganze Welt erkennen können, die in jedem Augenblick von ihrem Schöpfer getragen wird. Jedes Mal, wenn wir Ihn essen, aber auch jedes Mal , wenn wir Ihn betrachten, verkünden wir Ihn, bis Er kommt in Herrlichkeit: „donec veniat“. Genau deshalb empfangen wir Ihn mit unendlicher Ehrfurcht.»