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Das Licht

Lourdes signe de la lumiére

Nahe bei der Grotte brennen ohne Unterbrechung seit dem 19. Februar 1858 Kerzen. An diesem Tag kommt Bernadette zur Grotte mit einer geweihten Kerze, die sie angezündet in ihren Händen hält bis zum Ende der Erscheinung. Am Ende der Erscheinung bittet die Gottesmutter Bernadette, die Kerze angezündet an der Grotte stehen zu lassen. Am selben Tag stellen einige Andere brennende Kerzen an der Grotte auf. Seitdem wurden von den Pilgern ununterbrochen brennende Kerzen an der Grotte aufgestellt, Tag und Nacht. Eine Kerze an der Grotte ersetzt kein Gebet, aber es ist ein sichtbares Zeichen eines Gebets oder einer Danksagung.

Jedes Jahr brennen Kerzen mit einem Gesamtgewicht von 700 Tonnen an der Grotte. Millionen von Gebetsanliegen sind damit verbunden. Das Zeichen des Lichts ist in der Heilsgeschichte allgegenwärtig. Wenn in der Bibel die Rede ist vom sündigen Zustand, in dem sich die Menschheit seit Adam befindet, werden häufig zwei Bilder verwendet: das Bild der Gefangenschaft und das Bild der Finsternis. Dagegen wird das Heil durch Jesus Christus als Befreiung und Erleuchtung dargestellt. Als konkretes Zeichen dieser Wirklichkeit wird an Ostern die Osterkerze entzündet und das Taufwasser geweiht. Bei der Lichterprozession in Lourdes sind die Tausenden von Kerzen in den Händen der Pilger ein Zeichen der Hoffnung.

Ein Zitat aus der Bibel zum Thema Licht


„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt,
wird nicht in der Finsternis umhergehen,
sondern wird das Licht des Lebens haben“

Evangelium nach Johannes, Kapitel 8, Vers 12


Kerzen für alle… und in allen Größen

Am Eingang der Esplanade der Grotte stehen Kerzen in verschiedenen Größen zur Verfügung. Die angegebene Kerzenspende ist eine Empfehlung. Für die großen Kerzen (bis zu 70kg) wendet man sich an das Kerzenbüro.